Die Situation der Jedi 10 NSY

Informationen ├╝ber die Machtgruppierungen der Hellen und der Dunklen Seite.

Die Situation der Jedi 10 NSY

Beitragvon Protokolldroide » Sa 18. Okt 2014, 20:46



Lange vor der Zerst├Ârung des ersten Todessterns waren die Jedi die Friedensh├╝ter der Galaxis. Als Verteidiger der Republik versuchte der Orden, das Unrecht zu beseitigen und die Republik vor der Gefahr durch die Dunkle Seite zu besch├╝tzen.
Etwa tausend Jahre vor der Schlacht um Yavin schienen sie dieses Ziel erreicht zu haben: In den sieben Schlachten von Ruusan sah es so aus, als h├Ątten die Jedi ihre alten Feinde, die Dunklen Lords der Sith, endg├╝ltig und komplett vernichtet. Es folgten beinahe tausend Jahre des Friedens, in denen die Republik wuchs und gedieh, doch dieser Umstand sorgte gleichzeitig daf├╝r, dass es f├╝r die Jedi immer schwieriger wurde, ihre Aufgabe zu erf├╝llen ÔÇô zu gro├č war die Republik geworden, zu viele kleine Probleme und Krisenherde sammelten sich, und zu wenig Nachwuchs wurde im Jedi-Tempel ausgebildet.
Zus├Ątzlich zu dieser Problematik gesellte sich die Abneigung der Bev├Âlkerung hinzu, die in den Jedi nichts weiter als eine elit├Ąre Sekte sahen, die sich dann und wann willk├╝rlich Kinder von Familien nahmen, um diese in ihren Kult zu holen und von den Geldern der Republik lebten und niemanden Au├čenstehenden in ihren Tempel lie├čen.
Im Jahr 22 vor der Schlacht um Yavin folgte schlie├člich die ├╝ber viele Jahrhunderte geplante Rache der Sith: Kanzler Palpatine, in Wahrheit der Sith-Lord Darth Sidious, entfesselte mit den Klonkriegen einen der gr├Â├čten galaxisweiten Konflikte, an dessen Ende er die komplette Ausl├Âschung der Jedi befehligte und sich anschlie├čend zum Imperator ausrief.
Kaum jemand trauerte den Jedi hinterher, und die imperiale Propaganda tat ihr ├╝briges, um die einstmaligen Besch├╝tzer der Republik zu diskreditieren. So kam es, dass viele bereits zwanzig Jahre nach ihrer Ausrottung die Jedi f├╝r einen Mythos hielten.
Lediglich ein Prozent ├╝berlebte Order 66, die erste S├Ąuberungswelle am Ende der Klonkriege, und die sp├Ąteren Verfolgungen durch Darth Vader und die diversen Gruppen Dunkler Jedi, die unter der Kontrolle Palpatines standen. Es waren dunkle Zeiten und es schien, als seien die Jedi-Ritter vom Antlitz der Galaxis verschwunden.
Schlie├člich geschah es kurz vor der Schlacht von Yavin, dass Luke Skywalker ÔÇô ein einfacher Farmerjunge von Tatooine ÔÇô vom ehemaligen Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi in Obhut genommen wurde, um ein Jedi zu werden, wie es einst sein Vater gewesen war. Dies entpuppte sich als neue Hoffnung f├╝r die immer schw├Ącher werdende Helle Seite der Macht und obwohl Kenobi im selben Jahr noch get├Âtet wurde, entwickelte sich Skywalker zun├Ąchst unter der Obhut von Meister Yoda und sp├Ąter durch eigenes Training zu einem potenziellen Jedi-Ritter.
Mit dem Tod von Darth Vader und Imperator Palpatine ├╝ber Endor h├Ątte es eigentlich ein Sieg f├╝r die Helle Seite werden sollen, doch noch immer gab es viele Gefahren und Hindernisse f├╝r Skywalker und potentielle andere Adepten der Hellen Seite. Unz├Ąhlige Dunkle Jedi und andere Adepten der Dunkelheit durchstreiften nach wie vor die Galaxis und das Wissen der Jedi war von Palpatine w├Ąhrend der Order 66 entweder versteckt oder vernichtet worden. Somit war es ein absoluter Gl├╝cksfall, dass die Hexen vom Clan des Singenden Berges auf der entlegenen Welt Dathomir Skywalker eine gro├če Kiste mit Datapads ├╝ber die Lehren der Jedi als Dank f├╝r seine Unterst├╝tzung im Kampf gegen die Nachtschwestern ├╝berreichten.

Dies h├Ątte die Wende und eine Wiedergeburt des Jedi-Ordens bringen k├Ânnen, allerdings mangelte es Skywalker an der Ausbildung, den Sch├╝lern und der M├Âglichkeit, diese zu unterrichten. Doch mit der Gr├╝ndung des Senats und den turbulenten Ereignissen rund um das Zweite Galaktische Imperium zeichnete sich langsam eine gewisse Str├Âmung ab. Es war schlie├člich Senator Santor Erin von Brentaal, der durch seine Sympathie f├╝r die Jedi und die F├Ârderung der Jedi Leana Valor, die von einer untergetauchten ├ťberlebenden der Order 66 ausgebildet worden war, den Stein ins Rollen brachte. Man hielt innerhalb der Republik nun aktiv Ausschau nach m├Âglichen Kandidaten, um die Gr├╝ndung eines Jedi-Ordens in die Wege zu leiten.
Allerdings blieb dies bis zum heutigen Tage weitestgehend erfolglos. Es ist allerdings nicht die Politik oder eine weltliche Macht, die jene die die Macht in sich tragen, hervorlockt. Ein Raunen geht dieser Tage durch das Geflecht der Macht und jene, die das Gute in sich tragen, folgen diesem Ruf. Machtsensitive, Exilanten und Fl├╝chtlinge der Order 66 gehen diesem Mysterium einzeln oder in kleinen Gruppen nach. Wohin der seltsame Ruf sie leitet vermag keiner zu sagen, doch wird er von Tag zu Tag st├Ąrker und vielleicht wird am Ende die Vereinigung der Adepten des Lichtes stehen.




Durch die Zerschlagung des Jedi-Ordens und der gnadenlosen Jagd, sind keinerlei Strukturen vorhanden. Hin und wieder kann es geschehen sein, dass Meister und Sch├╝ler zusammen reisten oder ein ├ťberlebender sich einen Sch├╝ler nahm, doch im Endeffekt war man allein sicherer, schon allein um keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dies mag heute nicht mehr der Fall sein und hin und wieder treffen sich durch Zufall einige machtbegabte Wesen und folgen einem mysteri├Âsen Ruf. Doch noch immer ist die Galaxis f├╝r die Jedi ein sehr gef├Ąhrlicher Ort. Sich als Jedi zu offenbaren kann immer noch t├Âdlich seinÔÇŽ




Mit der Order 66 verschwand so gut wie jedes Wissen aus dem Ged├Ąchtnis der Galaxis. Nahezu alle Artefakte wurden von Palpatine gestohlen oder zerst├Ârt und jene, die von den ├ťberlebenden des Ordens gerettet werden konnten, sind rar ges├Ąt. Erst der Fund Luke Skywalkers brachte Hoffnung in diese d├╝stere Lage, doch konnte er noch l├Ąngst nicht alle Daten entschl├╝sseln. So ist also das einzige Wissen, das existiert, jenes, das die ├ťberlebenden und ihre etwaigen Sch├╝ler im Herzen tragen und der eine oder andere durch Zufall auf dem Schwarzmarkt entdeckt hat.


*Alle Inhalte sind teils aus dem Legends-Kanon entnommen und teils an die Situationen im Forum angepasst.
Texte verfasst vom Community-Mitglied Jarik Krolan.

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