Charakterschmiede

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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Jarik Krolan » Fr 6. Jan 2023, 19:20

Moin Votre,

1. die Frage beantworte ich dir gerne :)
Im Ersten Galaktischen Universum hatte der Chauvinismus durchaus mehrere Ausprägungen: Zum Einen wurde Frauen in den verschiedenen Institutionen (vornehmlich Imperiale Armee, Sturmtruppen-Corps, Flotte, Sternenjäger-Corps, Geheimdienst) nicht viel zu getraut oder Kompetenzen eingeräumt. Man legte ihnen Steine in den Weg wo man nur konnte, hat sie klein geredet oder sie auf möglichst unattraktive Posten versetzt. Die meisten kamen entweder gar nicht weiter, nur durch Verbindungen oder durch Leistungen die jenseits jeglicher Vorstellungskraft lagen. IdR haben Frauen also gar nicht die Chance bekommen, sich zu beweisen, denn spätestens nach der Akademie war es in der Regel rum, denn: Selbst wenn sie gut ist, kann man sie auf irgendeinen Posten am Ende der Bothanik abschieben. Also kurz gesagt: Ja, Frauen wurden vorne und hinten benachteiligt.
Im Expanded Universe waren prominente Beispiele Natasi Daala (auf einen unwichtigen Posten abgeschoben, ehe sie die Geliebte Großmoff Tarkins wurde und damit durch Vitamin B in den Rang eines Admirals aufstieg), Tessala Corvae (schuftete sich den Buckel krum, um General zu werden) oder Ysanne Isard (diese beeindruckte den Imperator persönlich, in dem sie ihren eigenen Vater an ihn verriet und ihn vor seinem Thron erschoss). Offener Hass ist mir so gesehen nur gegen Aliens aus dem EU bekannt (jedoch hab ich da kein konkretes Beispiel).
Im Zweiten Galaktischen Imperium hat dies etwas abgenommen, einfach weil andere Bedigungen herrschen und andere Leute am Drücker sind, die Dinge ändern können und wollen (nicht zuletzt auch einige Frauen, die sich durch Leistung in Positionen manövriert haben). Aber auch hier gibt es noch immer genug Fälle, in denen der Chauvinismus "kickt": Beispielsweise wurde dem Charakter Line Captain Cherise Midair die Verleihung der Medal of Tactics mit rotem Hammer verweigert, weil der zuständige Oberkommandooffizier ein Chauvinist war und ihr das Ding nicht gegönnt hat.

2. Hauptsächlich geht es uns bei diesem Punkt um die Anspielbarkeit deines Charakters für andere (imperiale) Militärcharaktere.
Um ein paar Beispiele zu nennen: Jedes Flottenschiff hat eine technische Abteilung mit fähigen Leuten an Bord, die Army hat (selten) Einsatzmöglichkeiten für jemanden der die meiste Erfahrung auf Werftanlagen gesammelt hat. Selbiges gilt für die Sturmtruppen, während der Geheimdienst Zugriff auf interne Spezialisten hat.
Welche Möglichkeiten sehen wir?
Du schriebst ja, dass dein Charakter Offizierin ist. Hier gäbe es die Möglichkeit das Kommando über ein Schiff des Fleet Technical Services zu übernehmen wo Flexibilität und Problemlösefertigkeiten definitiv gefordert werden. (für das Schiff siehe hier, ich würde eine "Ashes-Variante" entsprechend ins Flottenkompendium einpflegen)
Persönlich würde ich vorschlagen, dass du dein Blatt ausarbeitest, unserem Discord Server beitrittst und dich nach einem Einstiegsplay umsiehst. Außerdem können wir dich auch entsprechend besser und umfassender beraten :)
Mit einem Konzept das sich primär auf die Unterstützungsseite militärischer Operationen konzentriert, konnten wir bisher keine Erfahrung sammeln, möchten dir jedoch ermöglichen dein Konzept zu spielen. (darum die ganzen Fragen :D)

3. Dann freu ich mich drauf, die Ausführungen da zu lesen, in denen du es erklären kannst :)

5./6. Hmm, hat sie möglicherweise eine Versetzung oder Beförderung nicht bekommen, auf die sie hingerarbeitet und entsprechend "geknechtet" hat, um diese zu bekommen? Und dann bekam die wer anders? Vllt sich sogar mit ihren Lorbeeren geschmückt hat? Nur als Idee, was du drauß machst, ist natürlich dir überlassen

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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Votre Lominique » Sa 7. Jan 2023, 09:41

1.)
Interessant.
Und danke für die ausführliche Rückmeldung. Was ich gelesen habe war sehr aufschlussreich und gibt mir weitere Ideen für meinen Charakter. ^^
So wie es ausschaut wird der Charakter wohl seine Erfahrungen gemacht haben. Dann werde ich es mitunter in die Charakterbeschreibung einbauen müssen, wie das Umfeld sie in dem Bezug geprägt hat. Aber eine Sache wird sie nicht getan haben: aufgeben. Sie wird zwar eher wenig Ehrgeiz haben und deshalb mit einem langsameren Fortschreiten oder dem zeitweiligen Stillstand ihrer Karriere weniger ein Problem gehabt haben. Ich kann mir auch vorstellen, dass die zugewiesene Arbeit im Raumlufthafen auch eine Form der Benachteiligung war. Als Wissenschaftlerin kann sie so viele Dinge tun und auf einen Ort beschränkt zu sein hat sie mit ihrem flexiblen Wesen vielleicht manchmal unterfordert.
Es kann sein das sie erst nach der Gründung des Zweiten Imperiums und dem Rückgang der Frauenfeindlichkeit eine Chance gekriegt hat ihre fachliche, mentale und körperliche Flexibilität unter Beweis zu stellen und dann Missionen gestalten konnte, die ihrem Können gerecht wurden.
Wobei ich aber beruhigt bin, dass sie sich nicht mit Hass rumschlagen musste. Das hätte in der Charakterentwicklung einschneidende Wirkung gehabt.

2.)
Ja, sie ist anspielbar, weil ich sie sehr flexibel gestalten kann als Wissenschaftlerin.
Ich sehe in Erster Linie ihr persönliches Potenzial - in Bezug auf ihre Anspielbarkeit.
Sie ist sehr talentiert darin Verbindungen zu schaffen:
* Mit ihrer Lernfähigkeit ist sie sehr gut darin sich die Erfahrungen anzueignen, die man für ein Play gebrauchen könnte.
* Mit ihrer Extroversion und ihrer wissenschaftlichen Offenheit (und Möglichkeiten) wird sie sich mit sehr vielen Dingen beschäftigen können.
* Mit ihrer Flexibilität kann sie sich auf viele, unterschiedliche Situationen und Menschen einstellen.
* Ihr Verantwortungsbewusstsein bewirkt, dass sie auf einer Mission nicht den Roten Faden verliert und über ein gewisses Maß an Führungskompetenz verfügt.

Deswegen kann ich auch gut auf den Vorschlag eingehen und sagen, dass ich es ihr zutraue, das sie im Zweiten Imperium das Kommando über ein Schiff zu übernimmt, dass sich mit technischen Fragestellungen beschäftigt.
Ich werde dann schauen, dass ich mich im Discord anmelde um das Konzept wie es vorgeschlagen weiter zu besprechen.
Naja, ihr freies Konzept sehe ich eher als Chance, schließlich kann sie das Play bereichern, weil das Zusammenspiel mit ihr die Möglichkeit eröffnet wissenschaftliche Themen zu behandeln. Sei es auf Missionen oder im beruflichen oder privaten Alltag.
Aber am Ende ist sie eben keine Soldatin, die mit ihrer Bodenständigkeit und ihrer zielstrebigen Disziplin das Bedürfnis haben fest in militärische Strukturen eingebunden werden zu müssen. Sie ist eine Wissenschaftlerin, eine aufgeschlossene Theoretikerin, die in Bezug auf diese Strukturen etwas mehr Freiheiten hat.

5.)/6.)
Ich weis nicht ob auf ihrem Posten im Hangar, wo es nur um Routineaufgaben ging, jemand die Gelegenheit hatte eine besondere Leistung (die sie ja nicht gezeigt hatte) für sich zu beanspruchen.
Naja, sie könnte ja die arbeiten im Hangar, bei denen sie unterfordert war, als Niederlage auffassen.

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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Catherina Valmont » Sa 7. Jan 2023, 15:17

Bevor Jarik mich (zu Recht) noch virtuell lyncht, will ich jetzt endlich gerne mein Konzept für einen Zweitchar auf Basis dieses Gesuches vorstellen. Es handelt sich um eine externe Vertrauensperson des IGD und berufsmäßige Tochter aus dem Hause Santhe. Ich freue mich auf konstruktives Feedback oder böse Plot- und Playideen. {jawa:halo}


Name: Syala Amida Arami Santhe-Numitor
Alter: 21 Jahre
Spezies: Mensch
Geschlecht: weiblich
Heimatplanet: Ziost
Fraktion: Zweites Galaktisches Imperium
Beruf/-ung: Angehörige des imperialen Hochadels, externe Vertrauensperson des IGD
Rang/Position: Santhe-Töchterchen
Machtbegabt: nein


Woher kommt der Charakter, was für eine Ausbildung hat er genossen, wie ist es dazu gekommen und welche Rolle spielt diese in seinem Leben?

Syala ist die einzige Tochter von Cordac Nendes Arsenge Santhe, Sohn von Lady Valles Santhe, und Sepurcia Santhe-Numitor, Schwester von High Colonel Atheus Numitor, dem Kommandanten der 228. Elite-Legion. Aus erster Ehe ihrer Mutter hat Syala drei deutlich ältere Halbgeschwister, die allesamt in den Fußstapfen ihres Onkels glänzende Karrieren im Militär eingeschlagen haben. Von Lianna stammend, zog die Familie Santhe-Numitor nach der Gründung des ZGI 8 NSY aus politischen Abwägungen nach Ziost, wo sie einen der Wohntürme des großen Palastes bewohnt und in den höchsten politischen und gesellschaftlichen Kreisen verkehrt.

Syalas Eltern könnten unterschiedlicher nicht sein: Sepurcia Santhe-Numitor ist eine herrische, von gesellschaftlichem Ehrgeiz und Disziplin getriebene Frau, die ihre älteren Kinder mit harter Hand erzog und Höchstleistungen forderte. Cordac Santhe dagegen ist das schwarze Schaf der Santhe-Dynastie und versagte in jeder Position, die er bei Sienar Fleet Systems und in den übrigen Firmen der Familie jemals bekleidete. Heute ist er offizieller Repräsentant der Familie auf Ziost, ohne allerdings auch nur die geringsten Entscheidungsbefugnisse zu besitzen, und der Form halber einer der Direktoren des Santhe Family Offices, zu dessen Geschäftsräumen auf Lianna er nicht einmal eine Zugangsberechtigung besitzt. Als sein einziges leibliches Kind ist Syala der ganze Stolz ihres Vaters, der sie seit ihrer frühesten Kindheit verhätschelt und den sie nach wie vor mit Leichtigkeit um den Finger wickelt, um alles zu bekommen, was ihre Mutter ihr verbietet.

Als Sprössling einer der reichsten und mächtigsten Dynastien der Galaxis genoss Syala die beste für Credits zu habende Schulbildung und wurde ab dem zehnten Lebensjahr ausschließlich durch Privatlehrer unterrichtet. Nach ihrem Abschluss entschloss sie sich entgegen den Wünschen ihrer Mutter dazu, Modedesign und Kunst zu studieren, langweilte sich aber schnell und schloss das Studium nie ab – ihr Name öffnete ihr ja bereits alle Türen, wozu sich also noch für einen Abschluss anstrengen, den sie ebenso gut auch einfach kaufen könnte?

Genau dieser Name – und natürlich das Geld – öffnete ihr auch die Tür, die ihr einen Ausweg aus der Langeweile zu bieten schien: die Rekrutierung durch den Imperialen Geheimdienst, der ihre gesellschaftliche Stellung und ihr starkes Bedürfnis nach Anerkennung seitdem nur zu gerne nutzt, um spielend leichten Zugang zu den exklusivsten Schichten sowohl der imperialen als auch der republikanischen Gesellschaft zu erhalten.


Welche politische und gesellschaftliche Einstellung hat die Figur, wodurch wurde diese geprägt? Welchen Prinzipien folgt sie?

Syala wurde maßgeblich von dem wahnwitzigen Reichtum geprägt, in den sie hineingeboren wurde. Sie hat keinerlei Verständnis für die Lebensrealitäten der niedrigeren Schichten, verachtet sie aber auch nicht. Andere Personen unterteilt sie nach deren Nützlichkeit für sie: Wer ihr nützlich ist oder es später einmal sein könnte, hat ihre Aufmerksamkeit und ansatzweise Zuneigung, alle anderen sind für sie bedeutungslos. Von welcher Herkunft, welchem Rang oder welcher Spezies diese Person ist, spielt dabei letztlich keine Rolle, jedoch teilt sie im ersten Moment die speziesistische Voreingenommenheit der imperialen Upper Class gegenüber Nichtmenschen.

Prinzipien kennt Syala kaum. Ihrer Erfahrung nach kann alles und jeder mit genügend Geld gekauft werden. Und wo Geld allein doch einmal nicht ausreichen sollte, weiß sie andere Mittel, um zu bekommen, was sie will. Grenzen gibt es dabei für sie nicht. Das Leben ist ein Spiel – alle anderen nur Figuren, die sie entweder zu ihrem Zweck einsetzen kann oder die geschlagen werden müssen. Dass ihr Handeln auch ernsthafte Konsequenzen haben kann, hat Syala bislang nur selten erlebt.


Was ist die bisher größte Errungenschaft im bisherigen Leben des Charakters?

Ihr größter Erfolg ist noch ganz frisch: In ihrer Tätigkeit für den IGD war sie es, die den Hochverrat eines Großadmirals am ZGI aufdeckte und ihn verriet. Für Syala ist es ein berauschender Triumph über einen der prunkvollen Militärs, die ihre Mutter so sehr verehrt, und einen Mann, der dreimal so alt ist wie Syala selbst und im Umgang mit ihr nie einen Hehl daraus machte, dass er sich für etwas Besseres hielt als diese verzogene Aristokratengöre.


Was ist der bisher größte Misserfolg im bisherigen Leben des Charakters?

Geht es nach ihrer Mutter, ist Syalas ganzes Leben wie das ihres Vaters ein einziger Misserfolg. Für Syala allerdings ist ihr größter Misserfolg ihre erste und bislang einzige Verliebtheit. Als Vergeltungsmaßnahme an ihrem Onkel, mit dessen militärischem Drill ihre Mutter Syalas miserablen Schulnoten beizukommen versuchte, setzte Syala sich in den Kopf, sich an seinen persönlichen Adjutanten First Lieutenant Rimas Byrderran heranzumachen. Was ihr zwar gelang, allerdings verliebte sie sich im Laufe ihres Techtelmechtels in Rimas. Als Atheus Numitor die beiden eines Tages in flagranti in seinem eigenen Büro auf seinem eigenen Schreibtisch erwischte – was die letzte Stufe von Syalas Racheplan war –, ließ er den jungen Offizier degradieren und versetzen, womit Syala nicht gerechnet hatte. Entsprechend reagierte Rimas nicht gerade begeistert auf ihre Bitte, sie mitzunehmen oder, besser noch, seine Militärlaufbahn gleich ganz hinzuschmeißen und mit ihr durchzubrennen. Es war das erste und einzige Mal, dass Syala sowohl männliche Abweisung als auch die Konsequenzen ihres Handelns erfuhr.


Was ist das Ziel des Charakters, wonach strebt er und was treibt ihn auf seinen Reisen oder seiner Aufgabe an?

Nachdem Syala ihr Leben lang von ihrer Mutter die gleiche Ablehnung erfahren hat, mit der ihre Mutter ihren Vater für dessen Versagertum abstrafte, sind echte Anerkennung und Zuneigung ihr einziges Ziel, auch wenn sie das niemals zugeben würde. Sie sehnt sich danach, aus eigener Kraft etwas zu erreichen und nicht für ihren Namen oder ihr Geld geschätzt zu werden, sondern um ihrer selbst willen.


Stärken/Schwächen:

+ absolute Sicherheit und Anpassungsfähigkeit auf dem gesellschaftlichen und politischen Parkett der High Society
+ exzellente Bildung
+ hohe Empathiefähigkeit, liest in ihren Gegenübern meist schnell heraus, wie sie von ihr manipuliert werden können
+ weiß ihren Körper und ihre sexuelle Ausstrahlung zu ihren Zwecken einzusetzen

– in Wahrheit extreme Selbstzweifel und -unsicherheit, starkes Bedürfnis nach Anerkennung und Liebe
– dadurch naiv und ihrerseits manipulierbar, wenn ihr Gegenüber ihren Schwachpunkt einmal identifiziert hat
– nachtragend; wird unvorsichtig, um ihre Revanche zu bekommen
– ziellos, getrieben, stur und tendenziell trotzig (aka verzogenes Gör)

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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Jarik Krolan » So 8. Jan 2023, 00:19

Liebe Cath,

schön, dass du es endlich einrichten konntest und nach einer ersten Lektüre bin ich sehr gespannt darauf, das fertige Charblatt und Sya im Inplay zu lesen :)
Vorne weg: Ich kann dich gut und gern in die Bewerbung entlassen, beachte aber bitte noch folgenden Punkte und mach dir um folgende Detailfragen gedanken:

1. Fehler: Syala kann schlecht von Ziost kommen. Klar, sie lebt da, aber mit "Heimatplanet" meinen wir den Flecken Felsbrocken im All, auf dem der Charakter geruhte, zur Welt zu kommen. Im Falle von Syala wäre dies wohl Lianna. Achte darauf einfach im Charblatt.

2. Detailfrage: Welchen Titel bekleidet die Familie Santhe-Numitor? Spätestens im Charblatt kurz anreißen, da damit Möglichkeiten und Verpflichtungen für deinen Charakter einhergehen.

3. Detailfrage: Für Syala gewiss uninteressant, aber es wäre gut zu wissen, wieso ihre Mutter nicht einfach Witwe der Familie Numitor blieb, sondern eine zweite Ehe einging und wieso ausgerechnet mit der Santhe-Familie?

4. Detailfrage: Wieso versagte Cordac in allem, was er tat?

5. Detailfrage: Syalas Umgang mit Gleichaltrigen würde mich im LL interessieren. Hatte sie den überhaupt, wenn sie nur Privatlehrer gehabt hat? Wie war es, spätestens zum Studium von daheim weg zu kommen und allein klar zu kommen, bzw vllt sogar von ihrer Mutter gezwungen zu werden, in eine Studentenbutze ziehen zu müssen?

6. Detailfrage: Wieso eigentlich erst ab dem 10. Lebensjahr? Das heißt ja, das Sya die öffentliche Elementarschule besucht hat. Wieso der Meinungswechsel? Gabs nen konkreten Vorfall, der das bedingt hat?

7. Detailfrage: Hat Syala auch praktische Fähigkeiten? Mach dir dazu halt im Charakterbogen Gedanken. Vielleicht hat sie was aus ihrem Studium mitgenommen, das ihr nützlich erscheint?

8. Detailfrage: Mit 7. verbunden: Studiert Sya offiziell noch und lügt damit ihrer Familie was vor? Oder welche Lüge tischt sie ihrer Familie auf, durch die Weltgeschichte zu gondeln?

Ansonsten würde ich sagen: Stempel drunter, Unterschrift daneben, ab in die Bewerbung mit dem Kind.

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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Catherina Valmont » Mi 11. Jan 2023, 23:29

Besten Dank! Die Detailfragen nehme ich mit in die Bewerbung und mache mich direkt an die Arbeit. :-D

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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Val Loren » So 2. Apr 2023, 16:37

Hallo zusammen, hier wie versprochen mein Charakterkonzept! Ich hoffe, ich habe keine zu großen Denkfehler gemacht, etwas schwerer getan habe ich mit mit der Zeit zwischen dem Untergang des ersten Imperiums und Gründung des zweiten Imperiums.

Ich freue mich auf euer Feedback!

• Woher kommt der Charakter, was für eine Ausbildung hat er genossen, wie ist es dazu gekommen und welche Rolle spielt diese in seinem Leben? (Vergangenheit)
Val Loren ist auf Berchest als drittes Kind und erste Tochter ihrer Eltern geboren worden. Diese waren unter ihren Bekannten und im Imperium geachtet, weil sie es zu einigermaßen hochrangigen Mitgliedern der Verwaltung ihres Heimatplaneten schafften. Sie profitierten stark vom Aufstieg des Imperiums, sodass sie sich nach der Gründung des zweiten Imperiums erfolgreich um einen ähnlichen Posten bemühten.
Val Loren wurde im Jahre 20 VSY geboren, sodass sie fast ihre gesamte Kindheit und Jugend als imperiale Bürgerin verbrachte. Daher kannte sie keine andere Gesellschaft als die des Imperiums. Ihre schulische Ausbildung hatte von Beginn an zum Ziel, das Erbe ihrer Eltern anzutreten und diese im Idealfall noch zu übertreffen. Große Erwartungen wurden an sie gestellt. Insgeheim hofften ihre Eltern, dass ihre Tochter einmal den Titel eines Moffs tragen würde.
Allerdings zeigte sich mit zunehmendem Alter, dass Val kein großes Interesse an Verwaltung und Bürokratie hatte. Häufig saß sie auf dem Dach des elterlichen Hauses und blickte auf in die Sterne; jede Reise mit einem Raumschiff genoss sie aufs Neue. Somit stand für sie früh fest, dass sie lieber Pilotin eines Raumschiffes werden und die Galaxis erkunden wollte.
Es dauerte, bis sie sich den Segen ihrer Eltern holen konnte, die Sektorakademie zu besuchen. In den letzten Jahren vor ihrem 18. Geburtstag zeigte die imperiale Propaganda Wirkung und ließ den Willen in ihr wachsen, nicht nur einfach Pilotin zu werden, sondern sich in den Dienst des Militärs zu stellen. Dieser Wille, gepaart mit ihren Talenten, ließen sie zu den fünf Prozent gehören, die den Sprung zur Dienstakademie schafften. Dort konnte sie sich als TIE-Pilotin mit großem Potential hervortun und verließ die Akademie als Ensign nach etwa zweieinhalb Jahren. Allerdings ist sie noch nicht soweit gewesen, bei den großen Schlachten (Schlachten um die Todessterne) mitwirken zu können/dürfen, was ihr wohl das Leben gerettet haben dürfte.

• Welche politische und gesellschaftliche Einstellung hat die Figur, wodurch wurde diese geprägt? Welchen Prinzipien folgt sie? (Gesinnung)
Das Imperium und seine Gesellschaft bestimmte so gut wie jeden Aspekt ihres Aufwachsens. Nicht nur die imperiale Propaganda zeigte früh Wirkung, auch der aktive Part ihrer Eltern und das gute Leben, das das Imperium ihr und ihrer Familie ermöglichte, trugen ihren Teil dazu bei, dass sie ihr Leben in den Dienst des Imperiums stellen wollte. Für sie bedeutet das Imperium nicht nur militärische Stärke, sondern gesellschaftlichen Frieden und wirtschaftlichen Aufschwung.
Sie kann insofern als gute Soldatin beschrieben werden, als dass sie die Befehle ihrer Offiziere ausführt. Selbst wenn ihr Zweifel kommen sollten, würde sie die Befehle nicht so tief hinterfragen, dass sie an eine Verweigerung denken würde. Der Wille, bei ihren vorgesetzten Offizieren einen guten Eindruck zu hinterlassen, ist stark ausgeprägt. Daneben stellt Kameradschaftlichkeit eine weitere Säule ihres Lebens dar. Für sie sind ihre Kameraden von der Akademie und der Flotte eine zweite Familie geworden. Für sie würde sie ebenso ihr Leben geben wie für das Imperium auf platonischer Ebene.

• Was ist die bisher größte Errungenschaft im bisherigen Leben des Charakters? Wähle etwas konkretes, wie eine bestimmte Mission oder eine bestimmte Leistung. (Erfolg)
An den Akademien konnte Val stets durch gute Leistungen glänzen. Nicht nur erzielte sie in den Prüfungen ausgezeichnete Ergebnisse, sondern zeigte auch, dass sie das Potential zur (niedrigrangingen) Offizierin mit bedingungsloser Loyalität gegenüber dem Imperium hatte. Ihre fliegerischen Fähigkeiten jedoch waren es, die die Bantha-Staffel auf sie aufmerksam machte. Dort wird sie als junges Talent gehandelt, da sie zwar noch nicht so viele Abschüsse auf dem Konto hat wie andere Piloten, man ihr aber die Chance geben möchte, sich zu beweisen. Bis zur Gründung des zweiten Imperiums konnte sie in den Diensten eines imperialen Kriegsherren Einsatzerfahrung sammeln.
Sie ist noch kein festes Mitglied der Staffel, aber alleine die Chance von der Bantha-Staffel zu erhalten, ist für sie eine außerordentliche Ehre, die sie sich nicht hatte träumen lassen.

• Was ist der bisher größte Misserfolg im bisherigen Leben des Charakters und was hat dieser daraus gelernt? Wähle etwas konkretes, wie eine bestimmte Mission oder eine bestimmte Leistung, die nicht erbracht wurde. (Fehler)
Vals größter Misserfolg zeigte sich bei einem Einsatz ganz zu Beginn ihrer Karriere. Das Schwadron, in dem sie in ihrem TIE mitflog, wurde in einen Kampf gegen einen ebenbürtigen Gegner verwickelt. Die Kampfhandlungen zwangen das Schwadron dazu, auseinander zu brechen, sodass Vals zusammen mit einem gleichrangingen Flügelmann von den anderen TIEs getrennt wurde. Da sich die beiden aufgrund des identischen Ranges keine Befehle erteilen konnten und auch keiner von ihnen in dieser Situation das Kommando an sich riss, verloren sie die Struktur. Zwei gegnerische Jäger hefteten sich an das Heck des anderen Piloten. Val gelang es zwar, durch geschicktes Manövrieren in eine für einen Abschuss aussichtsreiche Position zu gelangen, zögerte dann aber bei der Entscheidung des Angriffs zu lange, weil sie sich nicht für ein Ziel entscheiden konnte und zu lange abwog. Ihr Kamerad wurde abgeschossen und verlor sein Leben, ehe sie das Feuer eröffnete. Ihr gelang es selbst, am Leben zu bleiben und zwei weitere Gegner zu eliminieren, ehe ihr Schwadron wieder zusammenfand und sie aus ihrer misslichen Lage befreite. Auch wenn die Chance, ihren Kameraden zu retten ohnehin äußerst gering gewesen ist und auch eine frühere Entscheidung für ein Ziel wohl keinen Unterschied gemacht hätte, hängt ihr dieser Einsatz noch immer nach. Daraufhin schwor sie sich, Entscheidungen schneller und aus dem Bauch heraus zu treffen.

• Was ist das Ziel des Charakters, wonach strebt er und was treibt ihn auf seinen Reisen oder seiner Aufgabe an? (Einstellung)
Wie im Teil zur Gesinnung beschrieben, ist es Vals erklärtes Ziel, ihren Teil dazu beizutragen, dass das Imperium seine alte Stärke um den Sieg über jegliche Gegner (zurück) erlangt. Sie selbst will zu den besten Piloten gehören, weshalb sie innerhalb und außerhalb des Simulators trainiert, aber auch ihren Körper und ihren Geist stärken will. Bei der Erfüllung ihrer Pflichten sind ihr ihre Kameraden wichtig, getrieben ist sie aber durch den tief in ihr sitzen Wunsch, dass das Imperium wie in der Vergangenheit für Frieden und Sicherheit in der Galaxis sorgen kann. Ihr aktuelles Ziel ist die Aufnahme in die Bhanta-Staffel, ist sich aber grundsätzlich noch nicht sicher, ob sie irgendwann in den Rängen des Militärs aufsteigen will.

• Nenne die größte Schwäche deiner Figur, umreiße seine Charaktereigenschaften und seine Fertigkeiten sowie ggf. Fähigkeiten.
Vals Leben dreht sich nicht nur um ihre Pflichterfüllung im Dienste der imperialen Flotte, auch wenn dies die treibende Kraft in ihrem Leben ist. Dabei plagt sie sich jedoch selber mit der Annahme, keine Fehler machen zu dürfen, da sie Angst um eine Degradierung hat und fürchtet, für Einsätze nicht mehr ausgewählt zu werden. Sie hat starke Ambitionen, ein wichtiger Teil der (Bantha-)Staffel zu werden und fürchtet dabei jeden Fehler, der sie auch nur zeitweise unbeliebt machen könnte. Daher lässt sie charakterliche Ecken und Kanten vermissen, was ihr bei der Ausführung von Befehlen zwar hilft, sie sich aber nicht für höhere Aufgaben empfehlen lässt. Sie stellt das Wohl anderer über sich und entscheidet immer wieder im Sinne der anderen, auch wenn sie ihre eigenen Bedürfnisse dafür zurückstellen muss. Das macht sie zu einer guten Soldatin, erstickt aber jegliche Führungskompetenz im Keim. Darüber hinaus ist sie dadurch zwar auf oberflächlichem Niveau sehr beliebt, wirklich tiefe Freundschaften pflegt sie aber nicht. Das lässt sie immer wieder Einsamkeit verspüren und mit sich und ihren Entscheidungen hadern.

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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Enn Jalsul » Mo 3. Apr 2023, 07:09

Woher kommt der Charakter, was für eine Ausbildung hat er genossen, wie ist es dazu gekommen und welche Rolle spielt diese in seinem Leben? (Vergangenheit)

Wir Ihr ja vermutet aus dem Discord soll es ein Gungan sein, ein Otollo genauer. Allerdings nicht irgendeiner sondern ein richtig hübscher/hässlicher.
Mein Charakter kommt natürlich von Alderaa… äh Naboo. Ich muss mir eigentlich nur überlegen wie ein kleiner Gungan von Gungancity entführt werden kann ohne das es jemand mitbekommen hat. Ganz einfach, nach dem Krieg und nach dem Frieden, gehe ich doch stark davon aus das die Gungans auch mal an Land gingen und Bumm. Er wurde ge- Gungannappt.

Und von wem? Palpatine. Cool wärs ja. Nein. Die schwarzen Ritter erkannten sein Potential und nahmen ihn ohne Erlaubnis mit. Sie haben ihn in den Künsten des Kampfes ausgebildet sowie in den Lehren der defensiven Macht.
Ich habe nicht sonderlich viel über die Ausbildung gefunden, beziehungsweise das was vorhanden war und gehe davon aus, da es sich um eine Abspaltung der Sith handelt, das dieser Orden nicht mit allen Praktiken der Sith einverstanden waren und somit eine ähnliche aber andere Lehre verbreitet haben. Korrigiert mich.

Deswegen würde ich es begrüssen wenn mein Charakter die Macht nicht als Religion sieht sondern als Werkzeug um zu überleben.
Die Ausbildung und alles machte er natürlich mit und bestand sie auch. Aktuell ist er nach Zeitrechnung etwa 43 Jahre alt.
Ich denke aus einem eigentlich naturverbundenem Wesen bekommt man die Natur und das Gleichgewicht nicht so richtig raus, auch nicht mit Hirnwäsche. Weswegen ich für ihn so eine Art Ort der Ruhe erschaffen möchte.



Welche politische und gesellschaftliche Einstellung hat die Figur, wodurch wurde diese geprägt? Welchen Prinzipien folgt sie? (Gesinnung)


Seine Absichten sind nicht böse, auch wenn er gegen die Jedi kämpft oder handelt. Seine Absichten sind aber auch nicht gut und noch weniger Neutral.

Ich möchte mit ihm quasi eine Art Wesen machen das für einen eigenen Nutzen kämpft. Im Grunde ist ihm die Seite egal, wenn er für sich denkt das richtige zu tun und nach einem erfolgreichen Tag, in seinem Garten abschalten kann.
Der Gungan möchte auch nicht unschuldige töten – Es bringt ihm kein Mehrwert wenn er unnützes Blut verschwendet
Politisch folgt er nichts. Gesellschaftlich sieht er sich als Arbeitnehmer. Man könnte schon fast behaupten er sein eine Art Söldner.
Anderseits gibt er alles um seine Stellung / Seine Position bei den schwarzen Rittern zu behalten.


Was ist die bisher größte Errungenschaft im bisherigen Leben des Charakters? Wähle etwas konkretes, wie eine bestimmte Mission oder eine bestimmte Leistung. (Erfolg)
Ein Erfolg. Sein Garten und sein Teich. Das erbauen seines Rückzugortes um neue Kraft zu tanken zu Meditieren und die Dinge los zu lassen die ihn auf irgendeine weise belasten könnten.
Den Rest sieht er als Arbeit an, etwas das getan werden muss.


Was ist der bisher größte Misserfolg im bisherigen Leben des Charakters und was hat dieser daraus gelernt? Wähle etwas konkretes, wie eine bestimmte Mission oder eine bestimmte Leistung, die nicht erbracht wurde. (Fehler)

Sich entführen lassen als kleines Kind. Was er daraus gelernt hat. Folge nie einem fremden Menschen, auch wenn er dir Süssigkeiten anbietet.

Sein erster Mord an einem Zivilen. Er liess ich von der Macht treiben und kämpfte in einem Rausch weiter wobei er mehrere Zivilisten ermordete. Enn büsst nicht dafür in einem Gefängnis aber er sieht die Macht wie eine Art Droge an. Er kann nicht mit ihr aber auch nicht ohne ihr. Die Dosis macht das Gift. Er liebt seine Arbeit geht jedoch etwas bedachter damit um wie viel von der Macht er einsetzen möchte und versucht die Risiken für sich, seine Kameraden und andere Opfer abzuschätzen.



Was ist das Ziel des Charakters, wonach strebt er und was treibt ihn auf seinen Reisen oder seiner Aufgabe an? (Einstellung)


Ja. Wieso kündigt er nicht einfach? Er könnte von heute auf Morgen die Arbeit niederlegen. Die Lichtschwerter abgeben und sich verabschieden. Vermutlich wäre er dann innert kürzester Zeit tot, ermordet von einem Assassinen. Die andere Frage wäre. Wohin? Nach Gungancity? Seine Eltern suchen? Sich einem neuen Orden anschliessen? Aktuell ist er 43 Jahre alt. Seine Eltern waren vermutlich noch am leben oder auch nicht mehr, wenn man bedachte das seine Art um die 65 Jahre alt würden.

Aktuell hat er sich dem schwarzen Schwert angeschlossen und könnte sich vorstellen das er für die Inquisition berufen werden könnte, einen Lehrling nehmen könnte.


Nenne die größte Schwäche deiner Figur, umreiße seine Charaktereigenschaften und seine Fertigkeiten sowie ggf. Fähigkeiten.

Das er sich zurück ziehen muss, das etwas an ihm nagt von dem er sich befreien muss. Ist es das Alter? Sein gewissen? Oder einfach die Nähe zur Natur die er beruhigen muss. Vermutlich kämpft er nicht nur gegen seine Feinde sondern auch gegen sich selber. Enn ist zwar erst 43 hat aber sicherlich schon mehr gesehen als andere in seinem Alter und vielleicht auch schon mehr erlebt. Wer weis das schon.
Enn muss wohl damit umgehen das er irgendwann nicht mehr ist und die Frage ist. Was kommt danach?

Seine Schwäche ist nicht seine Art die er von den Gungans mitbekommen hat, auch nicht seine grösse oder gar seine lange Zunge. Seine Schwäche ist die Unwissenheit vor dem Unbekannten sowie die Möglichkeit das richtige wollen und das falsche tun. Und trotzdem hält er an seinem Dasein als schwarzes Schwert fest und möchte auf gar keinen Fall etwas anderes arbeiten.


 


Re: Charakterschmiede

Beitragvon Jarik Krolan » Do 6. Apr 2023, 00:02

Guten Abend Val!

Auch noch einmal hier: Schön, dass du es zu uns geschafft hast und es dir so gut gefällt, dass du bleiben magst!
Ich habs jetzt endlich geschafft, mir dein Konzept anzuschauen und kann dir daher auch ein Feedback da lassen.

1. Du schreibst, dass die Eltern von Val stark vom Aufstieg des Imperiums profitierten? Inwiefern?
Weiterhin haben sie sich im ZGI um einen „Ähnlichen Posten” bemühen können. Welcher wäre das?

2.
Dort konnte sie sich als TIE-Pilotin mit großem Potential hervortun und verließ die Akademie als Ensign nach etwa zweieinhalb Jahren.

Nicht wirklich Kritik, aber kleine Klugscheißerei: Als Teil des Sternenjäger-Corps verlässt Val die Akademie nach ihrer Ausbildung als Flight Member. Das ist das Pendant zum Ensign der Flotte.

3. Wie ging/geht Val mit dem Chauvinismus im Imperium und grade in den Streitkräften um? Klar, im ZGI ist das alles schwächer, bzw am Abbauen, aber alte Mentalitäten lassen sich nicht so schnell ablegen, auch wenn es diverse (weibliche) Gallionsfiguren gibt, die ein anderes Bild zeichnen und zeichnen sollen.

Ansonsten hab ich nix zu mosern, du darfst sie in die Bewerbung geben :)

Um ein Feedback für Enn Jalsul bemühe ich mich asap.

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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Jarik Krolan » Do 6. Apr 2023, 13:14

Sow, dann kommen wir zu Runde 2 und damit auch an dich nochmal herzlich willkommen, Enn Jalsul!
Schön, dass du hergefunden hast und mitmachen willst :)
Bei dir werde ich ähnlich vorgehen wie bei Val und mich hauptsächlich auf grobe Schnitzer und/oder Nachfragen beschränken. Kleine Details kann man ja dann in der eigentlichen Charakterbewerbung ausbügeln.

1. So wie ich das verstanden habe, möchtest du einen unabhängigen Dunklen Jedi spielen, der nicht Teil der Inquisiton ist, sehe ich das richtig?

(das leite ich übrigens aus dem Zitat hier ab: "Anderseits gibt er alles um seine Stellung / Seine Position bei den schwarzen Rittern zu behalten." )

Korrigier mich da bitte, wenn ich falsch liege, aber mein Punkt geht jetzt davon aus, wie ich es interpretiere.
Das Konzept so aufzuiehen ist durchaus möglich, mach dir aber bitte bewusst, dass du damit nicht die gleichen Anschlussmöglichkeiten haben wirst, wie beispielsweise als Teil der Inquisition. Dies liegt auch zum großen Teil daran, dass dein Charakter vermutlich vor dem "Unglück" von 8/9 NSY die Ritter verlassen hat und daher gar nicht mehr weiß, wo die sind (außer du möchtest 24/7 auf Vjun rumhängen und nur mit NPCs spielen, wovon ich abraten wollen würde).
Es ist dahingehend eine feindliche Galaxis, da zum Beispiel die Inquisition eine "Entweder gehörst du zu uns oder bist unser Feind!"-Mentalität verfolgt. das solltest du bitte beachten.

2. Bei den Schwarzen Rittern hast du einen kleinen Denkfehler drinnen. Es ist nicht bekannt, ob sie sich von den Sith abgespalten haben. Es ist lediglich bekannt, dass sie von einem "Dunklen Unterlord" gegründet worden sind und gegen die Jedi und die Republik gekämpft haben. Das einzige, was sie mit den Sith gemein zu haben scheinen sind ihre Kenntnisse über den Bau der Dunkelrüstung. Das sind die einzigen Gemeinsamkeiten, die existieren, daher sind sie auch nur ein Orden von Adepten der Dunklen Seite.

3. Wo hat er seinen Rückzugsort errichtet?

4. Wie kam Enn aus dem Gefängnis raus? Je nachdem, wann das passiert ist, wird die Inquisition auf ihn aufmerksam werden und einsacken wollen. Wenn du ihn wie gesagt unabhängig halten willst, wäre das zu klären, wie das passieren konnte, ohne dass man ihn in den Tiefkern bringt.

5. Man wechselt nicht einfach so seinen Machtorden. Grade auf der Dunklen Seite sitzt der Arbeitspulli besonders eng, wie man so schön sagt. Die Überlegung fiele also von vorneherein raus.
Auch müsstest du dieses recht untypische Verhalten für einen Anhänger der Dunklen Seite erklären, der bereit wäre, seine Macht - wonach ein solcher ja strebt - aufzugeben.

6.
Aktuell hat er sich dem schwarzen Schwert angeschlossen und könnte sich vorstellen das er für die Inquisition berufen werden könnte, einen Lehrling nehmen könnte.

Ich habe es oben angedeutet, aber das geht absolut nicht.
Das hat mehrere Gründe
a) Die Garde des Schwarzen Schwertes ist ein Machtorden, der mit Gewalt geformt wurde und vom Dunklen Lord der Sith auf Vjun festgehalten wird. Heißt, wer auf Vjun ist, bleibt dort. Der Dunkle Lord hat kein Interesse daran, diesen Umstand zu ändern, weswegen du auf Vjun festsitzen würdest.
b) Der Dunkle Lord der Sith (und alles was mit ihm zusammen hängt) hat keinen Bezug/keine Verbindung zur Inquisition. Die beiden Gruppen laufen unabhängig voneinander und wissen so gesehen auch nichts voneinander.
c) Die Inquisition wird keine "Fremdausbildung" dulden. Entweder bildet man als Inquisitor aus oder man bildet gar nicht für die Inquisition aus.

Gerade auf Basis der Gründe 4, 5 und 6 muss ich dir leider sagen, dass das Konzept so nicht funktioniert und du es unbedingt umbauen musst.

Gerne können wir dir dabei helfen, deine Fragen beantworten, die es dir ermöglichen, ein Konzept zu bauen, dass funktioniert. Aber so wie es aktuell da steht, kann ich dich nicht guten Gewissens in die Bewerbungsphase entlassen, weil spätestens dann fällst du mit den Lorebrüchen und Logiklöchern auf die Nase.

Tut mir Leid.

Jarik

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Re: Charakterschmiede

Beitragvon Enn Jalsul » So 9. Apr 2023, 06:01

Ich hab mich hierbei für ein neues Konzept entschieden. Mit den Inquisitoren kann ich persönlich zu wenig Anfangen und mit der Idee das ein Jedi irgendwo überlebt haben soll und sich jetzt dem grossem neuen anschliessen würde, ebenso wenig. Aber das ist meine Einstellung^^

Ich hab mir zudem die, für mich interessanten, Position durchgeschaut und etwas gefunden allerdings sind auch da noch fragen offen. Fragen für die ich um 03.00 Uhr MEZ keine Antwort bekomme xD
Eine grosse Frage. Die Paladine.
Existierten diese schon vor bez. während des Aufstiegs des Imperiums?
Ich hab gelesen dass, eines der Häuser den Imperator religiös verehrt hatte – Irgendwo her kenne ich das. Welchen Imperator? Oder geht es da nur um den Titel?
Für mich insofern wichtig, damit ich weiss wann es dieses bestimmte Haus gegeben hat^^

• Woher kommt der Charakter, was für eine Ausbildung hat er genossen, wie ist es dazu gekommen und welche Rolle spielt diese in seinem Leben? (Vergangenheit)

Herkunft: Rhen Var. Er heisst Gadreel Ludoldus. Sein Vater Manius Ludoldus ist der jüngere Bruder von Bohemond Ludoldus.
Zu seiner Ausbildung: Die fand nicht im Haus Ludoldus statt sondern in den Reihen des Imperiums. Seine Aufgabe: Einer extremen Einheit anzugehören.
Sein Alter: 35

Meine Idee ist es das er eine Ausbildung Fernab der Heimat Rhen Var genossen hatte. Ich weiss leider auch nicht genau wann das Haus Ludoldus gegründet wurde, weswegen ich diesen Weg im Sinn hatte.
Er soll die Ausbildung in der Imperialischen Armee abschliessen, in den Krieg ziehen und sich soweit steigern das er irgendwann in einer Elite Einheit ankommen würde oder auch in einer Extremen Einheit. (Für das Haus Ludoldus) Ich hatte im Sinn die Shadow Stormtrooper und zwar zu Zeiten von Sidius.

Für Ihn war die Ausbildung insofern Wichtig um sich in seinem Haus beweisen zu können und da die Normen von Ludoldus Extrem oder gar Unorthodox waren, halte ich diese Möglichkeit zur Absolvierung einer Prüfung ebenfalls nicht unmöglich. Seine Ausbildung würde er einfach im Imperium machen und die Prüfung – Die Extreme Einheit.

• Welche politische und gesellschaftliche Einstellung hat die Figur, wodurch wurde diese geprägt? Welchen Prinzipien folgt sie? (Gesinnung)

Welche Politische.
Das ganze kommt mir ja sehr bekannt vor und ich möchte diesbezüglich meine eigene Worte nutzen.

Geheiligt sei der Imperator.
Die Unreinen mögen brennen
Säubert die Ketzer
Tötet die Abnormen
Niemand wird überleben


Das ist auch gleich seine Überzeugung und seine Einstellung. Das Haus Ludoldus ist dem ganzen ja nicht unähnlich

• Was ist die bisher größte Errungenschaft im bisherigen Leben des Charakters? Wähle etwas konkretes, wie eine bestimmte Mission oder eine bestimmte Leistung. (Erfolg)

Das bestehen seiner Prüfung für das Haus Ludoldus. Wie erwähnt würde ich Ihn gerne in die Shadow Stormtrooper platzieren. Für ihn ist dass, das bestehen der Prüfung. Darauf hat er hingearbeitet um sein Haus stolz zu machen.


• Was ist der bisher größte Misserfolg im bisherigen Leben des Charakters und was hat dieser daraus gelernt? Wähle etwas konkretes, wie eine bestimmte Mission oder eine bestimmte Leistung, die nicht erbracht wurde. (Fehler)

Misserfolge gibt es nicht, denn dann wäre er tot. Ist vielleicht zu extrem, denn der Perfekte Soldat gibt es nicht. Sicher musste auch er in den Rückzug, musste auch er eine Position aufgeben weil sie einfach überrannt wurden. Man müsste sich sicherlich hierbei einfach eine Mission ausmalen bei der ihre Stellung überrannt wurde, denn das sieht er als Misserfolg und als Scheitern seiner Fähigkeiten an.

• Was ist das Ziel des Charakters, wonach strebt er und was treibt ihn auf seinen Reisen oder seiner Aufgabe an? (Einstellung)

Perfektion für sein Haus und für den Imperator. Siegreich und Erfolgreich für sein Haus und für den Imperator. Sein Stolz ist sicherlich seine grösste Einstellung die er gegenüber dem Sieg und dem Schlachtfeld entgegen bringt. Er zieht erst ab wenn auch der letzte weiss das er gewonnen hat.

• Nenne die größte Schwäche deiner Figur, umreiße seine Charaktereigenschaften und seine Fertigkeiten sowie ggf. Fähigkeiten.

Seine grösste Schwäche ist ebenfalls sein Stolz. Er kann nicht einfach Aufgeben oder in den Rückzug gehen. Er muss es probieren, egal ob es Verluste gibt, egal ob er getroffen wird und zu Boden geht. Ein versagen lässt er niemals zu und er tut Buse über sein Versagen in dieser einen Mission an dem er einen Misserfolg erlebt hatte. (Die Muss ich mir noch ausdenken)

Ich dachte dabei an ein Auspeitschen wenn er nicht Erfolgreich war. Sozusagen ein Flagellant.


 


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